Empfohlen

Mein Leben in der Corona-Zeit

Der Alltag von uns allen hat sich in den letzten Monaten drastisch und plötzlich verändert. Wie sich das Leben konkret wandelte, berichten einige Schülerinnen und Schüler in ihren Gastbeiträgen unter dem Motto Mein Leben in der Corona-Zeit.

Das Gute in der Situation
Die Corona-Pandemie
Corona
Ich kann das C-Wort nicht mehr hören
Coronazeit – chaotisch, aber lehrreich

Home(but Not)Alone Episode 1 , Fynn-Niklas Esch

Episode 1

In Zeiten die wie Hölle scheinen
wo sich die Leut zu Hause weiden
Besuch schlicht unmöglich ist
Und man findet keine Frist
Kälte selbst mit Heizung an
Man vermisst den süßen Sommerstrand
Jeder geht gereizt gen Wahnsinn
Zwei drittel des Tages am schlafen

Passiv aggressiv fast immer
Vom echten Leben keinen Schimmer
Homeschooling, jedenfalls mehr Zeit
Dennoch nützt es nicht, denn man darf nicht weit
Ich will mich nur mit Freunden treffen
Vom normalen Leben wie besessen
Das Wort das hab` ich nicht erwähnt
Zu nervig ich kann’s nicht mehr sehn

Hoffentlich gehts weiter, Stück für Stück
Und ich will nur mein Leben Zurück

to be continued…

Fynn-Niklas Esch

Der Fußball- Vom Zauber zum Zweck

Die Sportart Fußball kennt so gut wie jeder Mensch auf dem Planeten. Er ist die mit abstand beliebteste Sportart Deutschlands und auch der Welt. An jedem Wochenende wieder verzaubert der Fußball mit energischer Entschlossenheit die Zuschauer und bietet eine Zuflucht vom grauen Alltag. So enorm wichtig der Fußball sowohl für die Welt, Wirtschaft und den Einzelnen ist, so zeigen sich dennoch immer wieder die Schattenseiten des Fußballs. Das Geld steht weit im Vordergrund dieses einst so zauberhaften Spiels und der Profit steht mittlerweile über dem Genuss und dem Spaß. Wenn wir uns bekannte Fußballspieler so ansehen, fällt auf, dass viele Spieler nicht nach der besten Entscheidung für ihre Karriere handeln, sondern nur nach dem höheren Gehalt. Beispielsweise ist der ehemalige Stammtorwart Alexander Nübel vom Schalke 04 zum Fc Bayern gegangen, wo er nun überhaupt keine Spielzeit bekommt. Andere Spieler wechseln sogar mit voller Absicht in sehr schwache Ligen wie die Saudi-Arabische Liga oder die CSL( Chinesische Fußball-Liga ). Das ist längst kein Geheimnis mehr, da der Fußball von großen Konzernen bestimmt wird. Bedeutet, je mehr Geld eine Firma hat, desto mehr kann der Verein für Spieler ausgeben. Mit Fairness hat das rein gar nichts mehr zu tun, was sich auch an einer Situation festmachen lässt, die einige Jahre her ist. Der bekannte Englische Fußballverein Manchester City hat in einem Jahr zu viel Geld für Spieler ausgegeben und durfte deshalb eigentlich nicht an der Champions League teilnehmen, sie konnten sich allerdings aus dem Debakel hinauskaufen und durften schließlich doch teilnehmen. Neben der Kontrolle durch die großen Firmen, hat der Fußball ein anderes, ebenfalls sehr großes Finanzproblem. Während die höchste Ablösesumme bis 2010 die 94 Millionen für Cristiano Ronaldo betrugen, die Real Madrid damals zahlte, so liegt die Rekordsumme für einen Spieler mittlerweile bei 222 Millionen Euro, die PSG 2017 für Neymar Jr zahlte. Diese Summen sind undenkbar und völlig übertrieben, gerade wenn man sich die sonstige Situation in armen Ländern auf der Welt anschaut. Ein weiterer finanzieller Punkt im Fußball sind die Gehälter, die auch weit diskutiert sind. Lionel Messi, Beispielsweise, verdient im Jahr 112 Millionen Euro. Natürlich steht außer Frage dass dieser Beruf eine grandiose Leistung und Lionel Messi einer der besten Fußballer aller Zeiten ist, allerdings sind 112 Millionen Euro extrem und zu viel Geld. Selbst wenn man sich eine der schlechter bezahlten Topligen, die Bundesliga anguckt, so sieht man auch hier, dass das Durchschnittsgehalt im letzten Jahr für den Absteiger Paderborn selbst bei etwa 420000 Euro pro Jahr lag, was in etwa das achtfache des Durchschnittsgehalts für den Normalbürger ist.

Abschließend würde ich sagen, dass der Fußball eine der größten wirtschaftlichen Einnahmequellen ist. Ob das Geld was dadurch verdient wird allerdings in solchen horrenden Summen ausgegeben werden muss, bleibt weiterhin Fragwürdig. Gerade in der jetzigen Zeit, wollen einige Spieler nicht einmal auf die Hälfte ihres Gehaltes verzichten, was auch verständlich und normal ist, da sie es ja schließlich selber verdient haben. Allerdings müssen sich die Fifa und der DFB einschalten und die Gehälter kürzen, Ablösesummen minimieren und die Fairness oben anstellen. Allerdings wird man darauf wahrscheinlich lange warten, da die Fifa in Sachen Fairness nicht gerade aktiv hinschaut. Denn wer viel Geld hat, der kann alles machen. Man schaue sich nur die bald stattfindende Wm in Katar an.

Fynn-Niklas Esch

Coronazeit – chaotisch, aber lehrreich

Joa, die chaotische Coronazeit. Die letzten Monate in meinem Leben waren etwas komplett Neues und eine Erfahrung, die mir vermutlich noch lange im Kopf bleiben wird. Als wir noch in der Schule erfahren haben, dass die letzten Wochen Schule wegen Corona gestrichen werden, dachte ich noch:“Cool, paar Wochen länger ausschlafen.“ Wurde scheinbar doch etwas länger, wenn man bedenkt, dass bald Sommerferien sind.

„Coronazeit – chaotisch, aber lehrreich“ weiterlesen

Ich kann das C-Wort nicht mehr hören

Während der Zeit mit „Corona“ ist alles etwas schwieriger. Da man mehr Zeit miteinander verbringt, kommt es auch öfter mal zum Konflikt unter anderem wegen Schule bzw. Home-Schooling.
Die gewohnte Arbeitsumgebung fehlt sowohl mir als auch meinem Vater, der home office macht, da ich mich in dem Klassenraum meist besser konzentrieren kann.

„Ich kann das C-Wort nicht mehr hören“ weiterlesen

Corona

Gibt es eine Veränderung in deiner Umgebung oder an dir? Nun sind es schon zwei Monate, die wir ohne Schule und Unterricht verbringen. Am Anfang war es noch toll, dass man viel Zeit für andere Dinge hatte und nur nebenbei die Aufgaben, die uns zugesendet wurden, machen musste. Ich z.B. war in den ersten drei Wochen jeden Tag bei meinem Pferd und habe es sehr genossen, dass ich so viel Zeit hatte und ohne Zeitdruck reiten konnte. Doch das änderte sich nach ein paar Wochen. Ich ging also anstatt jeden Tag, nur noch drei oder vier Tage zum Pferd. Ich merkte, okay jetzt wird es langsam langweilig. Somit guckte ich Filme auf Englisch, um mein Englisch selber etwas zu verbessern – das klappte auch sehr gut, nur leider wurde das dann auch immer langweiliger.

„Corona“ weiterlesen

Das Gute in der Situation

Ein Beitrag von Julian Schnoor

In den vergangenen Wochen habe ich mich sehr oft gelangweilt, das hat dann dazu geführt, dass ich mich selber beschäftigen musste. So fing ich an mich immer mehr mit meinem Hasen zu beschäftigen und mit meiner Familie Spiele zu spielen. Dadurch wurde mir klar, dass es manchmal auch schön sein kann, sich zu langweilen, weil man dadurch auf Ideen kommt, auf die man sonst nicht gekommen wäre. So kam mir z.B. die Idee, dass ich mit dem 10 Finger-Schreiben anfangen könnte. Das habe ich jetzt geübt und jetzt kann ich sogar schon diese E-Mail auf diese Weise schreiben. Wenn man das jetzt philosophisch betrachtet, würde ich sagen, dass ich jetzt weiß, dass manchmal Situationen, von denen man denkt, dass sie komplett useless sind, immer was Gutes mit sich bringen. Das ist so eine Redewendung von der ich sonst immer nichts gehalten habe, aber jetzt merke ich, dass sie doch stimmt.

Die Corona-Pandemie

Ein Beitrag von Gianluca Consuele

In der jetzigen schwierigen Zeit konnte ich sehr viel Erfahrung mitnehmen. Z.B. das man die schwersten Zeiten gemeinsam mit der Familie durchsteht. Am Anfang war es noch entspannt, doch nach den ersten Wochen bemerkte ich, dass die Luft Zuhause sehr dick wurde. Die Langeweile spielte eine große Rolle. Wenn ich nicht am Hausaufgaben machen bin, höre ich Musik oder sitze auf der Terrasse. Bei der Hausaufgaben-Besorgung musste ich mehrmals feststellen, dass manche Lehrer/innen die Aufgaben schlecht fotografiert haben oder dass die Datei nicht zu öffnen war.
Leider kann man sich in dieser schwierigen Zeit nicht mit Freunden treffen, dass heißt auch, dass ich keine Geburtstagsfeier feiern kann.