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Mein Leben in der Corona-Zeit

Der Alltag von uns allen hat sich in den letzten Monaten drastisch und plötzlich verändert. Wie sich das Leben konkret wandelte, berichten einige Schülerinnen und Schüler in ihren Gastbeiträgen unter dem Motto Mein Leben in der Corona-Zeit.

Das Gute in der Situation
Die Corona-Pandemie
Corona
Ich kann das C-Wort nicht mehr hören
Coronazeit – chaotisch, aber lehrreich

Coronazeit – chaotisch, aber lehrreich

Joa, die chaotische Coronazeit. Die letzten Monate in meinem Leben waren etwas komplett Neues und eine Erfahrung, die mir vermutlich noch lange im Kopf bleiben wird. Als wir noch in der Schule erfahren haben, dass die letzten Wochen Schule wegen Corona gestrichen werden, dachte ich noch:“Cool, paar Wochen länger ausschlafen.“ Wurde scheinbar doch etwas länger, wenn man bedenkt, dass bald Sommerferien sind.

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Ich kann das C-Wort nicht mehr hören

Während der Zeit mit „Corona“ ist alles etwas schwieriger. Da man mehr Zeit miteinander verbringt, kommt es auch öfter mal zum Konflikt unter anderem wegen Schule bzw. Home-Schooling.
Die gewohnte Arbeitsumgebung fehlt sowohl mir als auch meinem Vater, der home office macht, da ich mich in dem Klassenraum meist besser konzentrieren kann.

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Corona

Gibt es eine Veränderung in deiner Umgebung oder an dir? Nun sind es schon zwei Monate, die wir ohne Schule und Unterricht verbringen. Am Anfang war es noch toll, dass man viel Zeit für andere Dinge hatte und nur nebenbei die Aufgaben, die uns zugesendet wurden, machen musste. Ich z.B. war in den ersten drei Wochen jeden Tag bei meinem Pferd und habe es sehr genossen, dass ich so viel Zeit hatte und ohne Zeitdruck reiten konnte. Doch das änderte sich nach ein paar Wochen. Ich ging also anstatt jeden Tag, nur noch drei oder vier Tage zum Pferd. Ich merkte, okay jetzt wird es langsam langweilig. Somit guckte ich Filme auf Englisch, um mein Englisch selber etwas zu verbessern – das klappte auch sehr gut, nur leider wurde das dann auch immer langweiliger.

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Das Gute in der Situation

Ein Beitrag von Julian Schnoor

In den vergangenen Wochen habe ich mich sehr oft gelangweilt, das hat dann dazu geführt, dass ich mich selber beschäftigen musste. So fing ich an mich immer mehr mit meinem Hasen zu beschäftigen und mit meiner Familie Spiele zu spielen. Dadurch wurde mir klar, dass es manchmal auch schön sein kann, sich zu langweilen, weil man dadurch auf Ideen kommt, auf die man sonst nicht gekommen wäre. So kam mir z.B. die Idee, dass ich mit dem 10 Finger-Schreiben anfangen könnte. Das habe ich jetzt geübt und jetzt kann ich sogar schon diese E-Mail auf diese Weise schreiben. Wenn man das jetzt philosophisch betrachtet, würde ich sagen, dass ich jetzt weiß, dass manchmal Situationen, von denen man denkt, dass sie komplett useless sind, immer was Gutes mit sich bringen. Das ist so eine Redewendung von der ich sonst immer nichts gehalten habe, aber jetzt merke ich, dass sie doch stimmt.

Die Corona-Pandemie

Ein Beitrag von Gianluca Consuele

In der jetzigen schwierigen Zeit konnte ich sehr viel Erfahrung mitnehmen. Z.B. das man die schwersten Zeiten gemeinsam mit der Familie durchsteht. Am Anfang war es noch entspannt, doch nach den ersten Wochen bemerkte ich, dass die Luft Zuhause sehr dick wurde. Die Langeweile spielte eine große Rolle. Wenn ich nicht am Hausaufgaben machen bin, höre ich Musik oder sitze auf der Terrasse. Bei der Hausaufgaben-Besorgung musste ich mehrmals feststellen, dass manche Lehrer/innen die Aufgaben schlecht fotografiert haben oder dass die Datei nicht zu öffnen war.
Leider kann man sich in dieser schwierigen Zeit nicht mit Freunden treffen, dass heißt auch, dass ich keine Geburtstagsfeier feiern kann.

Meine Meinung zur Verkürzung der Sommerferien

Ein Beitrag von Amy-Chiara Gisiger

Zuallererst finde ich, ist es eine Frechheit uns die Sommerferien zu verkürzen, da die zwei Wochen, die wir „frei“ hatten, nicht so schön waren, wie der eine oder andere vielleicht denkt. Für mich zum Beispiel waren die letzten fünf Wochen die reinste Hölle!

Wir hatten nämlich nicht frei, wir mussten weiterhin Schulaufgaben bearbeiten und abgeben. Alles digital natürlich. Außerdem hatten wir manchmal so viel zu tun, dass wir damit nicht bis zur „Deadline“ fertig wurden. Ich saß den einen oder anderen Tag nur an Schulaufgaben, da diese mehr Zeit in Anspruch genommen haben als in normalen Unterrichtsstunden.

Unsere Englisch-Lehrerin hatte da aber eine echt gute Idee: Sie wollte mit uns über die App Discord Aufgaben besprechen und verteilen. Die Stunden fingen um dieselbe Zeit an wie in der Schule. Das war für uns Schüler weitaus angenehmer als die restlichen Aufgaben.

Also, wie ihr seht, hatten wir keine zwei Wochen frei. Und jetzt wollen sie uns die Sommerferien verkürzen? Warum denn überhaupt? „Weil wir etliches nachzuholen haben“, meint Michael Weidemann. Was haben wir denn an Stoff nachzuholen, wenn wir den Unterricht digital weitergeführt haben? Also, diejenigen, die nichts gemacht haben, müssen den Stoff vielleicht nachholen, aber die sind doch selber schuld.

Meiner Meinung nach sollten die Sommerferien nicht verkürzt werden, da den Schülern damit ihre echten Ferien genommen werden.